Nördlich von Sizilien ragen im Tyrrhenischen Meer sieben Vulkaninseln aus dem Wasser: Lipari, Vulcano, Salina, Panarea, Stromboli, Filicudi und Alicudi. Benannt nach Äolus, dem griechischen Gott der Winde, heißen sie auch Äolische Inseln. Seit 2000 gehören sie zum UNESCO-Weltnaturerbe.
Jede Insel hat ihren eigenen Charakter. Lipari ist die Hauptinsel mit Zitadelle und lebhaftem Hafen, Salina gilt als die grünste. Auf Vulcano kann man bis zum schwefeligen Kraterrand wandern, und Stromboli zählt zu den aktivsten Vulkanen Europas. Nicht ohne Grund nannte man ihn früher den „Leuchtturm des Mittelmeers“.
Eine Nachtfahrt vorbei an Stromboli, wenn die Lavafontänen in der Dunkelheit leuchten, ist ein Erlebnis, das man nicht vergisst. Wer Ruhe sucht, steuert das wenig besuchte Filicudi oder das fast einsame Alicudi an. Und als kulinarisches Souvenir dürfen die Kapern der Inseln nicht fehlen.








